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20-Jahre-T-Aktie

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Die Deutschen - ein Volk der Dichter und Denker. Bis vor 20 Jahren. Plötzlich spricht niemand mehr von Goethe und Büchner oder Beethoven und Bach. Viele Deutsche kennen nur noch ein Thema: "die T-Aktie". Die Telekom hat mit ihrem Börsengang etwas geschafft, was noch kein Unternehmen vor ihr geschafft hat. Aus dem Volk der deutschen Aktienmuffel machte sie ein Volk der Aktionäre. Zumindest für eine Zeit.

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boerse.ARD.de hat sich auf die Spur der T-Aktie gemacht. Mit Kamera und magentafarbenem Tuch bepackt, sind wir durch die Republik gereist und haben mit den Menschen gesprochen, die die Geschichte der T-Aktie geprägt haben. Die Erfinder der Aktie, die Börsenjournalisten, die Analysten und die T-Aktionäre.

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Auch auf den Straßen von Frankfurt haben wir nach den Überbleibseln der T-Aktie gesucht.

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Wie geht man so an die Börse, dass zwanzig Jahre später immer noch davon gesprochen wird? Wie macht man aus einem akribischen Sparer einen Aktionär? Wir haben die Erfinder der T-Aktie getroffen.

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1996 war Stephan Althoff Pressesprecher der Deutschen Telekom – bis heute ist er dem Unternehmen erhalten geblieben. Mittlerweile arbeitet er als Leiter Konzernsponsoring und Kommunikationsstrategie. Vom Niedergang der T-Aktie bis zum Dopingskandal im Radsport hat er alles miterlebt. 

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Ein Jahr lang bereitete sich die Telekom auf den Börsengang vor. Klares Ziel: Die Deutschen für Aktien zu begeistern. 











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Findet Stephan Althoff. Das sehen nicht alle so. Vor allem der Werbespot mit Manfred Krug stand immer wieder in der Kritik. Der Pressesprecher ist sich keiner Schuld bewusst. Was er über welchen Vorwurf denkt, können Sie über die Links unter dem Text erfahren.



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Auch die Werbeagentur SEA, die damals die Kampagne leitete, verteidigt ihre Strategie. Ewald Spiess war Mit-Inhaber der Agentur SEA, Robert Fuchs sein Mitarbeiter. Durch die T-Aktie wurde die Agentur der Ansprechpartner für Aktienmarketing. Mittlerweile gibt es SEA nicht mehr und Ewald Spiess hat sich zur Ruhe gesetzt. 

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Eine Aktie ist kein Waschmittel. Und sollte auch nicht so beworben werden. So sahen es jedenfalls die Banken. Ewald Spiess und Robert Fuchs sehen darin kein Problem.

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Die Werbeagentur hat den Börsengang intensiv vorbereitet. Ewald Spiess und Robert Fuchs sind der Meinung, dass die Anleger genügend aufgeklärt worden sind. Vorwürfe an die Telekom können sie nicht verstehen. Auch sie haben beim Kursverlust einstecken müssen. Außerdem glauben sie, das ganz Deutschland etwas vom Börsengang der Telekom hatte.

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Nicht alles in der Geschichte der T-Aktie war so rosarot, wie es der Telekomsprecher und die Werbeagentur beschreiben. Im Oktober diesen Jahres kehrte börse.ARD.de zurück an den Ort des Geschehens. Die Frankfurter Börse. Mit von der Partie: drei Börsenjournalisten, die die Entwicklung der T-Aktie von Beginn an begleitet haben und sich noch an ganz andere Dinge erinnern als die Telekom.

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Frank Lehmann war Börse im Ersten Moderator und hat lange vom Parkett berichtet. Er war beim Börsenstart der Telekom dabei.













Für uns hat Frank Lehmann die wichtigsten Ereignisse rund um die T-Aktie zusammengefasst. 

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Mit der T-Aktie kam eine völlig neue Situation auf die Börsenjournalisten zu.


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Das war die T-Aktie. Auch in Frank Lehmanns Bekanntenkreis wurde über nichts anderes gesprochen. Es fiel ihm schwer, überhaupt neutral zu berichten. Mit der T-Aktie hat auch er selbst schwierige Erfahrungen gemacht. 




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Wie Frank Lehmann hat auch der Radioreporter Peter Kochanski selbst T-Aktien gekauft. Es waren seine ersten und einzigen Aktien.

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Ein Aktionär. Der Hype hatte Kochanski vom Kauf überzeugt. Eine lehrreiche Erfahrung.

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Nicht nur die Werbung löste den Hype aus. An der Börse wurde der IPO der Telekom regelrecht zelebriert. Mit der Telekom kamen auch zahlreiche Journalisten an die Börse.

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Auch Claus Döring hat die Stimmung im Frankfurter Börsensaal erlebt. Er ist Chefredakteur der Börsenzeitung. Als einer unter wenigen Journalisten ist er am 18.11.1996 mit dem Telekomvorstand nach New York geflogen.

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Claus Döring, Chefredakteur der Börsenzeitung

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Frankfurt, New York, Tokio - nicht nur die Deutschen sollten etwas von der T-Aktie haben.  













So sah der Börsengang der Telekom an der Wall Street aus.

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Vor allem die Größe der Emission brachten der T-Aktie in der Finanzwelt Ruhm. Irgendwann musste die Erfolgsgeschichte jedoch enden.

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Auch die Analysten haben ihren Teil zur T-Aktien-Geschichte beigetragen. Im Gegensatz zu den Journalisten haben sie sich von der Euphorie nicht mitreißen lassen.

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Fidel Helmer hat sich von der Euphorie um den Telekombörsengang nicht anstecken lassen. Er ist sich sicher, dass am Verlauf der T-Aktiengeschichte nicht nur die Telekom selbst schuld ist.











Wie Fidel Helmer eine Aktion der Deutschen Bank gegen die Telekom einst kritisierte, sehen Sie hier.

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Die Börsenanalysten freuten sich über einen gelungenen Börsenstart - nicht mehr und nicht weniger. Die Euphorie hat sie nicht ergriffen. Laut Helmer gab es schon 1996 skeptische Interviews in Bezug auf die Aussagen der Telekom und Aktionen von Ron Sommer. 

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Jedenfalls nicht die Telekom allein - Fidel Helmer gibt mehr Menschen die Schuld an dem T-Aktien-Debakel. Er kann der Aktie aber auch etwas Gutes abgewinnen.






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Ökonomie und Psychologie, das sind Joachim Goldbergs Steckenpferde. Er weiß, warum die T-Aktie trotz der hohen Schulden der Telekom so erfolgreich war.


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Jeden Tag greifen die Deutschen zum Hörer. Jeder kann etwas mit dem Telefon anfangen. Das gibt Sicherheit und Vertrauen in das Unternehmen, das dahinter steht. 

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Der Kurs der T-Aktie verfolgt einen prägnanten Verlauf. Erst steil nach oben, dann noch steiler hinab. Joachim Goldberg weiß, wie dies zu Stande kam und wie die Deutschen noch vom Erfolg der Telekom profitieren wollten. Er selbst hat die Finger von der T-Aktie gelassen. 

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Das Telefon war ein Grund dafür, dass die T-Aktie so beliebt war. Aber was sagen die T-Aktionäre selbst? War es die Werbung, der Freundeskreis oder vielleicht die Bank, die sie überzeugt hat?

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Zur Zeit des ersten Börsengangs der Telekom hat Maximilian bei der Nachrichtenagentur Reuters im Vertrieb gearbeitet. Alles, was mit dem professionellen Geldgeschäft zu tun hatte, war sein Metier. Der Münchener hat den Hype um die T-Aktie hautnah miterlebt. Als T-Aktionär weiß er, wie man damals am besten Gewinn mit der Aktie gemacht hat und wie man heute immer noch damit Geld verdienen kann.

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Die T-Aktie ist außergewöhnlich. Auch die "kleinen Privatanleger" haben plötzlich in Aktien investiert. Jeder beanspruchte für sich, auf einmal Ahnung vom Aktienhandel zu haben. Das konnte nicht lange gut gehen, meint Maximilian Simon. 

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Maximilian Simon ist Aktionär, seitdem er handeln darf. Er findet, die Telekom hat den ersten Börsengang gut gemeistert, danach war sie aber nicht immer fair. Wie man mit der Aktie am besten Gewinne machen kann, wusste er schon 1996.

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Im Jahr 2000 hat Jörg Schuster fast den großen Gewinn gemacht. Er ist der typische Mitläufer. Als die Telekom an die Börse ging, war er zwanzig Jahre alt. Er hatte gerade sein Ausbildung zum Verwaltungsangestellten beendet, ist gerade "flügge geworden". Ohne finanzielle Verpflichtungen ließ er sich vom Aktienhype anstecken und kaufte während der ersten und zweiten Tranche T-Aktien. Das erste Mal in seinem Leben war er Aktionär.

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Als der Kurs der T-Aktie sein Rekordhoch erreichte, war Jörg Schuster kurz davor, seine Hausbank anzurufen und die Aktie zu verkaufen...









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Ein Grund für Jörg Schuster, die T-Aktie zu kaufen, war der Trubel, der um sie gemacht wurde. Er wollte einfach mal probieren, was daraus wird. Mit der Telekom verbindet er aber noch mehr als die Aktie.

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Mit der T-Aktie verbindet Klaus Leibold vor allem eines: Gewinne. Im Jahr 2000 verkaufte er einen Teil seiner T-Aktien zum Höchstkurs.

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Was er aber von der T-Aktie gelernt hat: Man darf nicht zu gierig sein.

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Zwischen 1996 und 2000 hat Klaus Leibold sich intensiv mit Aktien beschäftigt. Auslöser war die T-Aktie. Bei ihm ist der Plan der Telekom voll aufgegangen.

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Dass es diese Zeit überhaupt gegeben hat, verteufelt Christa Gruhler-Steier. Sie ist zu spät bei der T-Aktie eingestiegen.
2001 wurde sie von der Deutschen Bank angeschrieben, ob sie nicht T-Aktien kaufen wolle. In Ihrem Freundeskreis hatten schon viele investiert, alle rieten ihr zum Kauf. Gruhler-Steier fühlte sich sicher und kaufte für 7000 D-Mark in der 3. Tranche Aktien. Sie verlor zwei Drittel ihres Geldes und klagte zusammen mit etwa 17 Tausend anderen Anlegern.













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Sicherlich könnte man den Klägern vorwerfen, dass man sich eben besser informieren muss. Es geht in der Börse eben auch mal bergab. Christa Gruhler-Steier fühlte sich jedoch genug informiert. Woran die Telekom, die Deutsche Bank und auch der Staat nicht ganz unschuldig sind.

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Jahrelang hat Christa Gruhler-Steier schon gekämpft. Sie glaubt fest daran, dass sie irgendwann Erfolg haben wird. Auf dem Weg dahin hat sie schon einiges durchgemacht.



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Man nehme: Einen beliebten Tatortkomissar, einen gewieften Topmanager, eine aufgeregte Aktiengesellschaft und am Ende einen außergewöhnlichen Gerichtsprozess - fertig ist die Geschichte der T-Aktie. Eine kleine Zusammenfassung der Top-Themen unserer T-Aktien-Geschichte: Was denken unseren Protagonisten über...

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Auf Frankfurts Straßen erinnert man sich noch...

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"20 Jahre T-Aktie" ist eine Multimedia-Reportage von börse.ARD.de zum 20 jährigen Börsenjubiläum der Deutschen Telekom.

Fotos: Julian Herbst und Marc Brockmöller; Deutsche Telekom; Colourbox

Videos: Julian Herbst und Marc Brockmöller; ARD-Archiv; SEA

Ton: Marc Brockmöller

Schnitt: Julian Herbst

Redaktion: Anja Lordieck, Julian Herbst, Burghard Schnödewind

Autor: Anja Lordieck

Grafik- und Bildredaktion: Hannes Möller und Björn Pippert


Impressum von boerse.ard.de


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Bei einer Kursentwicklung, wie sie die T-Aktie vollzogen hat, kommt die Frage auf, ob das Unternehmen wirklich so viel wert ist. Stephan Althoff hat dies nie in Frage gestellt. "Schließlich war die Telekom in den 90er Jahren ein sehr erfolgreiches Unternehmen." Die Telekom habe keinen Grund zu zweifeln gehabt.

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Nach 20 Jahren ist Stephan Althoff sich sicher: Mit dem Börsengang hat die Telekom nichts falsch gemacht. Schließlich hat sie auf dem deutschen Markt ihr Monopolstellung verloren und musste im Ausland expandieren. Das frische Kapital aus dem Börsengang hat sie dazu genutzt. Mittlerweile hat die Telekom mehr Arbeitsplätze im Ausland als in Deutschland.

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Insgeheim werfen Anleger der Telekom vor, sie nicht vollständig über den Aktienhandel aufgeklärt zu haben. Die Telekom sieht das anders.

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Stephan Althoff sagt: Nein!

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Die Stimmung am Aktienmarkt war wie auf einer Party - und Aktien das Thema auf jeder Party. Die T-Aktie hatte alle anderen Interessen verdrängt. 

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Keiner hielt es für möglich, aber die Telekom kam langsam unter die Räder. "Es war nicht so, dass der Riesentanker alles weggedrückt hat."

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Zwanzig Jahre nach dem Börsengang der Telekom steht nur das Unternehmen selbst am Pranger. Die Telekom hat mit einem Jahrzehnte dauernden Anlegerprozess zu kämpfen. Insgeheim lautet der Vorwurf: Die Telekom habe die Anleger ins Verderben gelockt. Fidel Helmer nennt jedoch vier Markt-Beteiligte, die Fehler gemacht haben.

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Insgesamt war die Investition in die T-Aktie nicht unbedingt ein Fehler. Mittlerweile ist der Kurs etwa auf dem Niveau des Ausgabekurses. " Und die Telekom zahlt ordentlich Dividenden. In einer zinslosen Zeit ist die Dividendenrendite eine ordentliche Sache."

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Maximilian Simon war schon 1996 Profi und wusste, wie man mit einer Aktie wie der T-Aktie umgehen muss: So viel kaufen wie möglich - er selbst hat 1000 Aktien gezeichnet, um 70 zu bekommen- und die Aktien am nächsten Tag teurer verkaufen. In Bayern nenne man dies „gemachte Wiesen“. Die Krux an diesem Geschäft war, das Kapital zu bekommen. Danach musste man nur verkaufen, um ein bisschen reicher zu werden.

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Zumindest aus Sicht der Telekom hat sich der erste Börsengang gelohnt. Der zweite und dritte Börsengang war aber nicht fair, findet Maximilian Simon. 

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Ewald Spiess und Robert Fuchs von der Werbeagentur SEA, die die Kampagne unter anderem geleitet hat.

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Die Werbeagentur mussten die Bevölkerung davon überzeugen, dass es erstens Sinn macht, in Aktien zu investieren, zweitens, dass Telekommunikation die Zukunft ist und drittens wollte sie dafür sorgen, dass die Deutschen ausreichend über Aktien informiert sind.









Wie die Telekom für ihre Privatisierung Werbung gemacht hat, können Sie sich hier anschauen.

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Nicht Verona Pooth, nicht Frank Beckenbauer, nein! Manfred Krug sollte es sein. Das Gesicht der T-Aktie. Ewald Spiess erklärt, warum der Tatortkomissar besser passte als die Schönheitskönigin oder der Fußballer und warum Manfred Krug nicht ganz ehrlich war, als er sich im Nachhinein bei den T-Aktionären für die Werbung entschuldigte.






Den Manfred-Krug-Werbespot können Sie sich hier anschauen.

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Die Werbeagentur nahm die Aufklärung der Aktionäre sehr ernst. Sie macht sich keine Vorwürfe und würde die Kampagne genau so wieder machen.




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Als der Kurs der T-Aktie nach unten fiel, verloren auch Robert Fuchs und Ewald Spiess. Auch sie hatten in die Telekom investiert. Aber so sei es nun mal am Kapitalmarkt. Man kann nicht immer gewinnen.

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Bei der T-Aktie denken viele nur die verprellten Privatanleger. Was laut Ewald Spiess und Robert Fuchs nicht vergessen werden sollte: Im Endeffekt hatten alle etwas vom Erfolg der Telekom.

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Peter Kochanski ist ehemaliger hr-Radioreporter. Er spricht von einer außergewöhnlichen Stimmung beim ersten Börsengang der Telekom. Am beeindruckensten fand Kochanski den Auflauf von Ministern und Journalisten im Börsensaal.


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Die T-Aktie brachte die Medienlandschaft aus dem Gleichgewicht. Sie schaffte das, was keine Aktie auf diese Art vor ihr geschafft hat: Sie war Thema. Und zwar in so gut wie jedem deutschen Medium. Eine Sensation, bedenkt man, wie zurückhaltend die Deutschen und auch viele Journalisten dem Aktienhandel doch oft gegenübertreten. 

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Und die ging nach oben. Innerhalb von Stunden waren manche Aktionäre erheblich reicher. Joachim Goldberg erinnert sich, dass sich niemand vorstellen konnte, dass es irgendwann wieder bergab gehen könnte.

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Vom normalen Verlauf, zum absoluten Hoch, zum plötzlichen Tief. Der Kursverlauf der T-Aktie ist legendär. Wie entsteht so eine Entwicklung?

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Am Ende hat er Recht gehabt - gebracht hat es Joachim Goldberg nichts.

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Die Telekom brachte nicht nur Privatanleger dazu, zu investieren. Viele wollten auf anderem Wege den Erfolg des Unternehmens ausnutzen: Ganz einfach selbst etwas gründen und an die Börse gehen.

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Erst ging der Kurs der T-Aktie auf über 100, bei der dritten Tranche war er schon auf unter 70 Euro gesunken - trotzdem haben viele Anleger zugegriffen. Nicht nur, weil sie dachten, dass der Kursverfall nur eine Korrektur ist. 

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Zum Kauf der T-Aktie hat Jörg Schuster vor allem der Hype darum bewogen. Frei nach dem Motto: 'Mal probieren, wird schon schief gehen' hat er seinen ersten Aktien gekauft.

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Jörg Schuster bewundert die Telekom dafür, wie sie die Privatisierung der früheren Bundesbehörde vollzogen hat. Er findet, das Unternehmen hatte mit der Privatisierung eine schwierige Aufgabe vor sich: "Einen 'Beamtenapparat' auf Wirtschaft trimmen", sei sicher nicht einfach. Heute ist er immer noch überzeugter Telekom-Kunde. Bei jedem Umzug war der Magenta-Riese mit von der Partie - und hat (fast) nie enttäuscht.

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Bei der T-Aktie lief vieles anders als bei anderen Börsengängen. Das Emissionsvolumen war um ein Vielfaches größer, es gab ganz neue Anreize für Anleger: Rabatte, Gratisaktien, von Anfang an eine Dividende. Fast jede Bank war involviert. Claus Döring erinnert sich, dass es für Journalisten enorm schwierig war, einen Analysten zu treffen, der sich negativ über die Telekom äußerte.

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Von Beginn an hat die Börsenzeitung die Entwicklung der T-Aktie begleitet. Ganze Serien hat sie ihr gewidmet. Claus Döring findet: "Die T-Aktie war ein interessantes Investment."

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Die T-Aktie veränderte den Status des Finanzjournalismus massiv - zumindest für ein paar Jahre. Für Claus Döring eine schöne Zeit. Statt der fünf anderen Journalisten traf er bis zu 170 Kollegen in der Börse.

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Erst kam Euphorie dann Ernüchterung. Der Kurs der T-Aktie konnte nicht immer nach oben gehen. War die Erwartung an die T-Aktie zu Beginn schon unrealistisch?

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Manfred Krug hat Klaus Leibold überzeugt: Er wollte das erste Mal richtig in Aktien investieren. Sein Glück, denn er hat tatsächlich einen Teil zum Höchstpreis verkauft. 

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Klaus Leibold erinnert sich an einen außergewöhnlichen "Werbehype". Aber auch in seinem Bekanntenkreis gab es in den späten Neunzigern nur ein Thema: "Hast du schon T-Aktien?"























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Vor der T-Aktie hat sich Klaus Leibold kaum mit Aktien beschäftigt. Dem einen oder anderen Wert konnte er trotzdem nicht widerstehen. Allerdings kaufte er Aktien nur im geringen Umfang. Die T-Aktie macht ihn zu einem überzeugten Aktionär. Zwischen 1996 und 2000 beschäftigte er sich intensiv mit Aktien. Auch wenn sich danach seine familiäre Situation veränderte und „Aktieninvestitionen nicht mehr so angesagt waren“, ist er der Börse treu geblieben.

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Erst glaube sie, ihr Geld sicher angelegt zu haben, dann musste sie mit ansehen wie sie über die Hälfte innerhalb von Monaten verlor.

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Peter Gundermann ist Anwalt der Kanzlei TILP, die beim Anlegerprozess gegen die Telekom viele Mandanten vertritt. Unter anderem auch Christa Gruhler-Steier. Er findet, dass die Telekom auf die Anleger zugehen muss.

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Obwohl der Bundesgerichtshof entschieden hat, dass die Telekom einen Fehler in ihrem Prospekt gemacht hat, reagiert sie - nicht. Christa Gruhler-Steier findet, die Telekom sollte einem Vergleich zustimmen. So, wie sie es 2005 in den USA getan hat. 





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Peter Gundermann ist Anwalt bei der Kanzlei TILP. Er vertritt unter anderem Christa Gruhler-Steier im Prozess gegen die Telekom. Gundermann erklärt es so, warum die Telekom in den USA Schadensersatz gezahlt hat und in Deutschland nicht:

Die Systeme in den USA und in Deutschland sind verschieden. Im US-System gibt es andere Möglichkeiten. Laut Gundermann kann man seinen Gegner zwingen, Unterlagen vorzulegen, die man vorher genau bezeichnet. „Der Gegner muss die Hosen runterlassen.“ Außerdem gibt es in den USA auch Unwägbarkeiten wie die Jury, sodass die Telekom nicht von einem erfolgreichen Prozess-Ende ausgehen konnte. Peter Gundermann findet, dass die Telekom auf die Aktionäre in Deutschland zugehen sollte, wie in den USA. „Sie hätte zugeben müssen, dass sie Fehler gemacht hat. Das hätte Vertrauen nicht nur der klagenden Aktionäre, sondern allgemein ermöglicht.“

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Bei Christa Gruhler-Steier hat die Telekom das Gegenteil von dem erreicht, was sie wollte: Sie wird nie wieder Aktien kaufen.

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In Deutschland muss man Aktiengewinne versteuern. Der Aktionär zahlt auf seine Kapitalerträge eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent. Diese Regelung gibt es seit 2009. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Nach Abzug der Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf entstehen, überweist die Bank die Steuer direkt an das Finanzamt. Der Staat gönnt den Aktionären allerdings auch einen Freibetrag. 801 Euro darf man in Deutschland steuerfrei durch Aktien und Anlagevermögen generieren. 

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Autor: Christiane Meier
Redakteure: Frank Lehmann, Dieter Möller, Ingo Nathusius

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Kapitel 1 20 Jahre T-Aktie

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Kapitel 2 Die Telekom

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Kapitel 3 Medien

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Kapitel 4 Analysten

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Kapitel 5 Anleger

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Kapitel 6 Fazit

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Kapitel 7 Credits

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