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Los geht's

Wege zur Wall Street

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Video

Wie sieht Hollywood die Börse? Wie zeigen uns Dokumentarfilme die Welt der Finanzindustrie? Wie gut ist Gier wirklich? boerse.ARD.de stellt Ihnen - natürlich ganz subjektiv ausgewählt - die 17 besten und spannensten Filme zum Thema Börse und Finanzwelt vor.

Im Hintergrund sehen Sie übrigens einen Ausschnitt aus dem Film "The Wolf of Wall Street".


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Die Finanzkrise ist erst ein paar Jahre her und noch immer befinden wir uns in den Aufräumarbeiten. Manche behaupten sogar, wir steckten noch mittendrin. Das Geschehen hat uns gelehrt, dass unser Schicksal, ob wir wollen oder nicht, auch mit den Finanzmärkten verknüpft ist. Deshalb verschlingen wir Nachrichten und Kommentare, erwarten die nächste Katastrophe - oder hübsche Gewinne in unseren Aktiendepots. Aber gibt es auch eine andere Wahrheit als die der bloßen Information.

Das Kino und der Dokumentarfilm bieten einen ebenso lehrreichen Zugang zur Welt der Wall Street. Denn es geht um die Geschichten, die dort passieren und die erzählenswert sind: Was passiert an der Börse, welche Menschen arbeiten dort, welche Konflikte erleben sie und was treibt sie an? Die von uns vorgestellten Filme der vergangenen rund 30 Jahre zeigen das Kasino in vielen Facetten. Wer sich die Mühe macht, sich mit der keineswegs vollständigen Liste zu befassen, wird SEHEN, warum das Thema Börse so aufregend ist.

Wir beginnen mit Hollywoods aktuellstem Beitrag zur Finanzkrise 2008: The Big Short!

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Mutige Männer, die gegen die gesamte Expertise der Finanzwelt erfolgreich auf den Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes wetteten: Darum ging es im Bestseller "The Big Short" von Michael Lewis. Adam McKay hat daraus einen sehenswerten, ebenso witzigen wie bitteren Film gemacht.

Wie eine Naturkatastrophe sei die Krise über uns gekommen, wollte uns die Finanzindustrie weismachen. Ach wirklich? Wer im Jahr 2003 oder 2004 einen genauen Blick auf den sensationell boomenden US-Immobilienmarkt geworfen hatte, konnte erkennen, dass etwas gewaltig schief läuft. Ein paar Männer haben hingesehen, die Situation analysiert und damit ziemlich viel Geld verdient. Mittels Kreditausfallversicherungen, sogenannten Credit Default Swaps, setzten sie auf den Zusammenbruch des Hypothekenmarktes.

Der Film "The Big Short" von Adam McKay basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch und Finanzthriller von Michael Lewis und erzählt, wie ihr Coup gelang.

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CDO, CDS, synthetische CDO, Kreditverbriefungen, strukturierte Produkte, Hypothekenanleihen, Subprime-Hypotheken…

In ziemlich komischen Exkursen, die den Lauf der Erzählung unterbrechen, leistet der Film Verständnishilfe: Was Sie immer schon über CDOs wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten.

"The Big Short" ist lehrreich, weil er zeigt, dass man sich manchmal mutig gegen die herrschende Meinung stellen muss, um erfolgreich zu sein.

Und der Film ist bitter, weil diese Selbstgefälligkeit zu einer globalen Finanzkrise führte, die die Existenz von Millionen Menschen aufs Spiel gesetzt hat. Besonders bitter ist das Fazit Baums nach seinem immens erfolgreichen Trade: Er habe gedacht, die Banker seien dumm gewesen, weil sie die klaren Krisensignale des Marktes nicht verstanden hätten. Vermutlich hätten sie aber gewusst, dass der Staat sie raushauen würde, wenn es schiefgeht.

So sieht es wohl aus.

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Und wieder leiht Richard Gere nach "Pretty Woman" einem skrupellosen aber charmanten Spekulanten sein Gesicht. In Nicholas Jareckis "Arbitrage" gerät der Hedgefonds-Manager mit dem Allerweltsnamen Robert Miller ins Schwimmen: Er braucht dringend Geld, weil er sich um hunderte Millionen Dollar verspekuliert hat. Dank kreativer Buchhaltung gelingt es Miller zwar den Verlust zu verbergen. Bevor die ganze Sache aber auffliegt, will er seinen ganzen Laden dann aber doch lieber verkaufen.

In Zeiten der Krise erreicht Miller seine Höchstform, denn als Finanzhai hat er gelernt, unter hohem Druck zu funktionieren. Und leider kommt zur beruflichen Misere noch ein privates Unglück: Seine Geliebte stirbt bei einem durch ihn verschuldeten Autounfall. Gleich zwei kriminelle Handlungen muss Robert nun vertuschen, er verstrickt sich in ein Netz aus Erpressungen, Intrigen und Gegenintrigen. Miller steht mit dem Rücken zur Wand - nur ein ungewöhnlicher Schritt wird den Finanzhai retten.

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Roger Ebert, einer der bedeutendsten Filmkritiker der USA lobte an "Arbitrage", dass der "gut konstruierte Thriller" eine radikale Revision traditioneller Werte zeige. Er sei eine Attacke gegen die neue amerikanische Mentalität, die Reichtum für wichtiger als Moral hält.

Dabei kam der Film trotz der Starbesetzung mit Richard Gere, Susan Sarandon, Tim Roth und Laetitia Casta hierzulande nicht einmal ins Kino. Weltweit war der Film aber durchaus ein Kinoerfolg. Mit dem nächsten Beispiel kann er sich diesbezüglich aber nicht messen.

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Im äußerst erfolgreichen Film "Die Glücksritter" von John Landis sind die Brüder Randolph und Mortimer Duke zwei Börsenmakler, die ihren sagenhaften Reichtum an der Warenterminbörse in Chicago mit Orangensaft-Konzentrat verdient haben. Jetzt ist Zeit für die wirklich großen Fragen des Lebens: Was ist der Grund für Erfolg? Ist es Bildung, Umfeld, die Persönlichkeit oder einfach nur Glück, was uns zu dem macht, was wir geworden sind?

Wie das bei Börsenmaklern nun mal so ist, schließen sie untereinander eine Wette ab. Der Einsatz: ein Dollar. Auf der Straße sammeln sie den Bettler Billy Ray Valentine, gespielt von Eddie Murphy, auf und machen ihn zum Geschäftsführer. Seinen Vorgänger Dan Akroyd alias Louis Winthorpe III ruinieren die Dukes gekonnt und gründlich: Sie werfen ihn aus der Firma Duke & Duke, sperren seine Konten, und jubeln ihm Drogen unter.

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Die Probanden tauschen in der Gesellschaft die Plätze: Louis ist komplett erledigt, während es Billy gelingt, seinen neuen Job blendend auszufüllen. Die Dukes spielen Schicksal. Und das Schicksal schlägt zurück. Die beiden Versuchskaninchen erfahren von der Wette und rächen sich...

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Wer heutzutage den Vati richtig schocken will, sagt einfach, dass er Börsenhändler werden möchte. Als der Regisseur Ben Younger den Film "Boiler Room" drehte, war das noch etwas anders: Da ist der Vater entsetzt, weil sein Sohn Seth Steiner das College abbricht und sich mit einem illegalen Kasino in seinem Appartement selbstständig machen will.

Also sucht Seth nach Alternativen. Und wo landet man, wenn man dem Glücksspiel beruflich treu bleiben, nicht in die Illegalität abrutschen und den Vater glücklich machen will? Natürlich bei einem Broker. Nur: Mit der Illegalität und den Finanzmärkten ist das auch so eine Sache, wie wir in den vergangenen Jahren gelernt haben. Im Vergleich zum Aktienhandel ist sogar das Kasino eine halbwegs ehrliche Sache, denn die Händler spielen sozusagen mit gezinkten Karten, wie Seth erfahren wird.

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Die Parallelen zwischen "Boiler Room" und Martin Scorseses "The Wolf of Wall Street" sind übrigens deutlich. Beide Filme sind von der Lebensgeschichte Jordan Belforts inspiriert. Bei Ben Younger stehen aber nicht die Exzesse des Verführers im Vordergrund, sondern eher die Moral der Geschichte um Seth, den Verführten.

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"Es tut mir leid." Diesen Zettel fanden die Mitarbeiter des damals 28-jährigen Mannes im Februar 1995 an dessen Computerbildschirm. Nick Leeson, der an der Börse in Singapur rund eine Milliarde Euro Verlust gemacht hatte, war verschwunden – genau wie kurz danach die traditionsreiche britische Barings Bank, die der "Rogue Trader" nach rund 230 Jahren ihres Bestehens ruiniert hatte.

Der Film von James Dearden erzählt die Geschichte des Börsenhändlers nach. Leeson, der "Mann mit dem goldenen Händchen", spekulierte seit 1993 forsch und dynamisch mit Derivaten auf den Nikkei 225 und bewegte dabei Summen, die er nie hätte bewegen dürfen. Auf einem Konto mit der Nummer 88888 häufte er die Verluste an, die er eine ganze Zeit lang mit immer neuen Finanztricks vor der Londoner Zentrale geheim halten konnte.

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Leesons Flucht endet schon nach wenigen Tagen am Frankfurter Flughafen. In Singapur wurde Leeson zu sechseinhalb Jahren Gefängnis wegen Betrugs verurteilt. Seine Nachfolger, jedenfalls die uns bekannten, Jerome Kerviel oder Kweku Adoboli, teilen sein Schicksal. Auch sie landeten im Knast.

Wir verkaufen nichts Reales, sagt Leeson im Film. Der Markt sei ein gigantisches Kasino. Aber wer Geld verzockt, sollte sein eigenes nehmen. Dann verlässt man das Kasino wenigstens als armer, aber freier Mann.

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Ausgerechnet Danny DeVito spielt im Film "Das Geld anderer Leute" von Regisseur Norman Jewison eine Heuschrecke. Er kauft als "Larry the Liquidator" Lawrence Garfield schwächelnde Unternehmen billig auf. Er schlachtet sie aus und verkauft die Reste mit Gewinn weiter. Und wie Richard Gere in "Pretty Woman" kommt auch Larry die Liebe in die Quere.

Und in diesem Film sogar ziemlich buchstäblich: Die Anwältin Kate Sullivan ist nicht nur die Tochter der Frau des Firmenchefs. Sie vertritt im Streit um die wegen veralteter Produkte in die Krise geratene Firma auch die Interessen der anderen Seite. Larry the Liquidator steckt in einem Dilemma, das auf eine einfache Frage hinausläuft.

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Nämlich: Geld oder Liebe? Ein bisschen davon würde beiden nicht schaden. Weder die Welt des Corporate Raiders, noch die der Staranwältin ist lebendig. Beide Leben sind leer, schreibt der Kritiker Roger Ebert. Während Larry dem Geld anderer Leute nachjagt, versucht Kate das Geld anderer Leute zu verteidigen. Sind die beiden gemeinsam mehr als die Summe der einzelnen Teile?

"Das Geld anderer Leute" lässt Anfang der 90er Jahre zwei Standpunkte aufeinanderprallen: Der noble Firmenchef möchte die Firma retten und die Arbeitsplätze erhalten. Dagegen steht die irgendwie auch plausible Sicht der Heuschrecke DeVito: Es sei wirtschaftlich sinnlos an alten Geschäftsideen festzuhalten, wenn sie nicht mehr nachgefragt werden. Und Arbeitsplätze rettet man so eher auch nicht. Auch mitten im finsteren Herz des Kapitalismus können Jobs vernichtet werden. Was das für die Menschen bedeutet, zeigt der nächste Film.

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In seinem Film aus dem Jahre 2009 "Floored – Endstation Parkett", setzt James Allen Smith den Chicagoer Tradern ein Denkmal. Der weltberühmte Parketthandel an der US-Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) ist seit dem 2. Juli 2015 Geschichte. 160 Jahre lang wurde in den berühmten Börsenringen, den "Trading Pits", gebrüllt, gestikuliert, gelitten und gejubelt. In kaum einem anderen Handelssaal wurden die Emotionen des Börsengeschehens, die Nervenanspannung, die Gier, die Panik und der Hunger nach Risiko so unmittelbar sichtbar wie in Chicago.

Es sind ruppige, kantige Männer, die uns der "Floored" vorstellt. Die Spuren ihrer aufreibenden Arbeit sind ihnen anzusehen. Wer sich im Parkettgewimmel durchsetzen will, der muss bereit sein, die Ärmel hochzukrempeln. "Es ist kein normaler Job", sagt Händler Rob Prosniewski im Film. "Alleine der Adrenalinschub - Wahnsinn", sagt Prosniewski. Trader sind Männer, die jetzt nicht mehr gebraucht werden, weil die Maschinen ihre Arbeit übernommen haben.

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Das moderne Bild der Branche bestimmen der asketisch wirkende Banker, der Mathematiker und der Computerspezialist. Der Parketthandel sei "die letzte Bastion des puren Kapitalismus", sagt Schauspieler Dan Aykroyd 1983 im Film "Die Glücksritter". Jetzt, wo dieses Bollwerk gefallen ist, gibt es keine Bilder und keine Töne mehr dafür, was im Maschinenraum des Kapitalismus eigentlich passiert.

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Wer sich durch das Bankenviertel Frankfurts bewegt, kennt die Perspektive, mit der die Manager auf die Stadt blicken - von oben. Und wie sieht die Sache von innen betrachtet aus? Als Vorbereitung für den Film "Unter dir die Stadt" hat der Regisseur Christoph Hochhäusler viele Gespräche mit Leuten aus der Finanzindustrie und Bankenbranche geführt.

Hochhäusler bietet eine Ursache für die Finanzkrise an, die beinahe auch an Hollywood erinnert: "Die Hauptaufgabe der Banken ist es, Geschichten zu verkaufen, Finanzprodukte, die ein Versprechen auf ein Happy End, auf Gewinn in sich tragen." Und so, wie das systemisch gebaut sei, dürfe eigentlich niemand die Wahrheit sagen. "Jeder Mitarbeiter muss einen Bericht schreiben, in dem er Erfolg hat, sonst fliegt er aus dem System. Da aber nicht alle Erfolg haben können, wird in diesen Berichten auch viel Falsches erzählt. Und so sind sich die Banken in einem katastrophalen Ausmaß unbewusst geworden über ihren eigenen Zustand."

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Unbewusst über den eigenen Zustand scheinen sich auch die Hauptfiguren des Films zu sein. Oliver Steve nimmt in Frankfurt einen Job als Investmentbanker an. Seine Frau Svenja lernt seinen Chef auf einer Vernissage kennen, den "Banker des Jahres" Roland Cordes, und beginnt eine Affäre mit ihm. Um freie Bahn zu erhalten, versetzt der Vorstandschef Cordes ihren Mann auf einen lebensgefährlichen Posten nach Indonesien…  

Thema des recht spröden Films ist das Streben nach Macht und Kontrolle, das auch das Privatleben der Akteure bestimmt. Die Welt, in der diese Menschen sich bewegen, ist kalt und abweisend. Das spiegelt sich auch in der Architektur wider. Die grandios fotografierten Fassaden der Frankfurter Bankenzone mit ihrer forcierten Transparenz sind in Wahrheit undurchdringlich und werfen lediglich das Bild des Betrachters zurück.

Auch der nächste Film beschäftigt sich mit Frankfurter Fassaden und stellt einen Banker vor, der genau weiß, was dahinter steckt.

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Im Dokumentarfilm "Master of the Universe" präsentiert uns Regisseur Marc Bauder einen Insider aus der Bankenwelt. Rainer Voss ist einer der ehemals führenden Investmentbanker Deutschlands, einer von denen also, die uns die Finanzkrise eingebrockt haben sollen.

Wer nicht Teil der "Bande" ist, betrachtet den Finanzmarkt als etwas Abstraktes, redet vom System, dem Markt, der Börse oder den Investmentbankern. Das Thema ist kaum geeignet für das Medium Film, denn welche Bilder könnten diese Begriffe veranschaulichen? Deshalb stellt Marc Bauder in seinem Dokumentarfilm "Master of the Universe" den Menschen Rainer Voss in den Mittelpunkt.


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Besonders eindrucksvoll sind seine Schilderungen, wenn er die Dynamik seines Jobs beschreibt, das Abgeschottetsein in den Wolkenkratzern, von denen auch "Unter dir die Stadt" erzählt. Dort droht man vor lauter Zahlen und Profitdenken und ausgerüstet mit den Privilegien großen Reichtums den Kontakt zur Realität zu verlieren. Denn im Maschinenraum des Kapitalismus scheinen sich nur Menschen mit gleichen Anschauungen und Vorstellungen zu begegnen. Die Bilanz des Investmentbankers Voss angesichts der Krisen des Finanzmarkts ist deshalb nicht ermutigend: Märkte lernen nicht, Banken lernen nicht und Investoren auch nicht. Lernen Banker?

Wer sich Werturteile oder gar eine moralische Abrechnung erhofft, wird von "Master of the Universe" nicht bedient. Das ist auch eine der Stärken des preisgekrönten Films. Wer aber einen pathosfreien Einblick in die Welt der Banken und Banker gewinnen möchte, der sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.

Deutlich moralischer wird es im nächsten Beispiel.

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Wer ist schuld an der Finanzkrise? Haben korrupte Zocker uns die Finanzkrise eingebrockt? Sind professionelle Zyniker die Herrscher über die Welt des Geldes – also letztlich über unsere Welt? Fragen wir die Bankrotteure und Experten doch einfach selbst: So funktioniert der Ansatz des Regisseurs Charles Ferguson in seinem Film "Inside Job". Politiker, Banker und Wirtschaftsprofessoren sprechen, große Namen wie George Soros, Nouriel Roubini und Dominique Strauss-Kahn kommen zu Wort und schildern uns ihre Perspektive auf das Geschehen.

Richter und Historiker wissen zwar, wie unzuverlässig die Beweisführung durch Zeugen und Zeitzeugen ist. Und doch ist es zunächst ein guter Weg, sich einem Thema zu nähern. "Inside Job" gewann im Jahr 2011 den Oscar für den besten Dokumentarfilm.

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Der Film forscht nach den Ursachen der Finanzkrise. Das nicht überraschende Ergebnis lautet, dass der Grund in der Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte liegt. Nur: Wer dereguliert? Für Ferguson ist die Finanzkrise das Werk von Insidern. Interessant ist deshalb sein Versuch zu zeigen, wie die agierenden Personen aus Politik, Wissenschaft und Wall Street miteinander verflochten sind. Die Wege zwischen ihnen scheinen kurz zu sein und Interessenkonflikte vorprogrammiert.

Die Wissenschaft, so Fergusons These, steht allzu oft auf der Lohnliste der Wall Street. Und Leute, die eben noch in der Finanzindustrie tätig waren, sitzen später in Aufsichtsbehörden. Für den sogenannten Drehtüreffekt gibt es viele Beispiele. Ferguson wirft unter anderem einen Blick auf die Karriere von Larry Summers, ehemaliger Chefökonom der Weltbank, ehemaliger Finanzminister und ehemaliger Präsident der Harvard University. Kritiker werfen Ferguson das Verbreiten von Verschwörungstheorien vor. Das mag sein – trotzdem ist das Bild, das er von der Lage der Finanzindustrie der USA zeichnet, bedrückend. 

Jetzt wird es in der Zeitleiste aber wieder rückwärtsgehen, in die Zeit der Reagan-Jahre.

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Willkommen in den 80ern, die Zeit, in der das Finanz-Unheil begann. "Wall Street" ist ein Film über das verführerische des Bösen und die Gier nach Reichtum. Er soll eine ganze Generation von "Talenten" dazu inspiriert haben, das Glück an der Wall Street zu versuchen: Fit werden für die Börse und irgendwas machen mit Aktien - der Traum der Jeunesse dorée. Das Ergebnis der Dollarfixiertheit ist bekannt: Ein gigantischer Crash. Bei "Wall Street" geht es um einen Vater-Sohn-Konflikt, der eingebettet ist in die Finanzwelt. Der Möchtegern-Yuppie Bud Fox nutzt Insiderinfos über eine Fluggesellschaft, um bei Gordon Gekko zu reüssieren, einem Finanzhai, der es durch skrupellose und ungesetzliche Methoden zu sagenhaftem Reichtum gebracht hat. Gekko wird ihm zum Vorbild und Vaterersatz.

Die Infos hat Fox durch seinen Vater Carl Fox erhalten, einem Gewerkschaftler. Carl Fox ist ein ehrlicher Arbeiter, einer von denen, die Amerika groß gemacht haben, kein "kreativer Zerstörer" wie Gekko. Als Bud merkt, dass sein Profistreben die Lebensgrundlage Carls zerstört, weil Gekko die Fluggesellschaft zerschlagen will, kommt er zur Vernunft, verrät den "Investor" und liefert ihn den Behörden aus.

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Wo bleibt an der Wall Street die Moral, will der Regisseur Oliver Stone wissen. Tief sind die USA seiner Ansicht nach gesunken, wenn nur noch das Profitstreben die Menschen beherrscht. Für Stone ist die Wall Street ein Ort der Parasiten, die selbst nichts produzieren, keine Werte schaffen und sich auf Kosten anderer bereichern. Handel, Spekulation und Finanzgeschäfte sind üble Dinge, gemacht von miesen Typen mit schmierigen Frisuren.

"Wall Street" ist allein schon sehenswert wegen der pointierten Dialoge. Viele Zitate haben wir in unseren Alltag übernommen. Wer erteilt nicht gern den Rat: "Willst du einen Freund, kauf’ dir einen Hund!" Es macht Spaß Michael Douglas dabei zuzusehen, wie er den charismatischen Bösewicht gibt.

Und ein Happy End bietet der Film auch: Der Bubi Bud hat sich zwar zeitweise an den Teufel verkauft, er kann seine Seele aber retten - wenn auch leicht lädiert.

Den nächsten Film dürften viele zunächst nicht mit dem Thema "Börse" in Verbindung gebracht haben.

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Was hat "Pretty Woman" mit Börse zu tun? Wenn man dem Hauptdarsteller Richard Gere glauben darf, eine ganze Menge. In einem Interview mit der australischen Zeitschrift "Woman's Day" sagte er vor einigen Jahren, Garry Marshalls Film habe zur globalen Finanzkrise beigetragen, denn die von Gere gespielte Filmfigur, der Investor und Unternehmensplünderer Edward Lewis, sei eine Glorifizierung von selbstsüchtigen und gierigen Wall-Street-Typen. "Glücklicherweise betrachten wir solche Kerle heute skeptischer", weiß Gere zu berichten.

Und hier liegt tatsächlich eine Parallele zu "Wall Street". Schließlich gilt der charismatische Bösewicht Gordon Gekko ebenfalls als ein Vorbild für eine ganze Generation von Investmentbankern.

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"Pretty Woman" funktioniert wie ein modernes Aschenputtel-Märchen. Der gewissenlose Corporate Raider Lewis lernt die Prostituierte Vivian Ward (Julia Roberts) kennen, während er mit einem Lotus Esprit durch Hollywood cruist. Sein Geld verdient der Investoren-Beau, indem er Krisenunternehmen kauft, zerschlägt und wieder abstößt. Wie ein Investment behandelt er zunächst auch das hübsche Mädchen. Lewis mietet sie für 3.000 Dollar die Woche als ständige Begleiterin und bringt ihr bei, sich als Dame von Welt an seiner Seite zu bewegen. Er verliebt sich in sie und versteht, dass Geld nicht alles ist im Leben. Statt Firmen zu zerschlagen, möchte er sie fortan dann doch lieber sanieren.

Lewis versucht aus der Prostituierten eine Lady zu machen und verwandelt sich dabei selbst. Der Zahlenmensch wird verzaubert durch die Lebendigkeit Vivians. Wie schön: Durch die Liebe kommt Lewis also zur Vernunft – fast wie bei "Wall Street". Nur dass es dort die Liebe zu Papi ist, durch die der junge Bud Fox begreift, dass er umkehren muss.

Von einem Weg ohne Wiederkehr handelt dagegen der nächste Film.

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Bei "American Psycho" von der Regisseurin Mary Harron wird es richtig finster. Nicht die Arbeit eines Zockers steht im Vordergrund, sondern sein Hobby: Mord nach Börsenschluss. Achtung Satire. Börsenmakler oder Investmentbanker killen üblicherweise keine Obdachlosen oder zersägen Prostituierte. Die meisten sind keine gemeingefährlichen Psychopathen. Trotzdem ist der Film "American Psycho", in dessen Zentrum der Wall-Street-Yuppie und Serienkiller Patrick Bateman steht, sehenswert. Denn er erzählt etwas über eine Welt, in der es nur auf die Fassade ankommt.

Der Film basiert auf einem Roman von Bret Easton Ellis aus dem Jahr 1991, der in Deutschland zeitweise auf dem Index stand. Der Börsenmakler Patrick Bateman hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Ein phänomenales Appartement, einen perfekten Body-Mass-Index, eine hübsche Blondine, er diniert in den angesagten Lokalen, trägt Designeranzüge und teure Uhren - wie seine Freunde und Kollegen, mit denen er ständig verwechselt wird. So könnte ein langweiliges aber glückliches Leben verlaufen, wenn man vor allem an Konsum und Oberflächen interessiert ist.

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Bloß: Mit Bateman stimmt etwas nicht. Er ist irgendwie labil und scheint ein zu schwaches Nervenkostüm für die Wall Street zu haben. Zeigt ihm ein Kollege eine glamourösere Visitenkarte als er selbst besitzt, bringt ihn das über den Rand der Verzweiflung hinaus. Er wird zum gnadenlosen, sadistischen Killer. Für den Zuschauer lautet die bange Frage: Gibt es zwischen Beruf und Freizeit eine Verbindung? Bei Norman Bates, der Protagonist aus Alfred Hitchcocks "Psycho" erfahren wir, dass Mutti den Jungen verrückt gemacht hat. Bei Patrick Bateman, der von Christian Bale genial verkörpert wird, tappen wir im Dunkeln. Das macht "American Psycho" so bedrückend. Man kommt nicht dahinter, was den Mann in den Amoklauf treibt. Hinter die klinisch reine Welt der Zahlen setzt dieser Film ein Blutbad.

Wie groß der Schaden ist, den die Wall Street in der Welt anrichtet, versucht der nächste Film zu zeigen.

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Irgendwie war "Let's make Money" vom Regisseur Erwin Wagenhöfer der richtige Film zur richtigen Zeit. Er erschien auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008. Der Dokumentarfilm will zeigen, was in einer Welt schief läuft, in der Rendite und Aktienkurse die bestimmenden Ideen sind. Hören wir Mark Mobius, Präsident von Templeton Emerging Markets: "Ich glaube nicht, dass ein Investor verantwortlich ist für die Ethik, für die Verschmutzung oder das, was eine Firma verursacht, in die er investiert. Das ist nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe ist zu investieren und Geld für seine Klienten zu verdienen."

"Lets make money" verzichtet auf einen Off-Kommentar und lässt Investoren, Fondsmanager, Economic Hitmen, Politiker oder Globalisierungskritiker sprechen - und die Bilder, die Wagenhöfer gefunden hat. Schauplätze in Indien, Burkina Faso, Spanien oder in einer Goldmine in Ghana sollen veranschaulichen, welche Spuren die Gipfel und Täler der Börsenkurse in der Welt hinterlassen. Wer den "Zement-Tsunami" an Spaniens Küsten gesehen hat, versteht, was sich hinter den Begriffen Immobilienblase oder Kapital-Fehlallokation verbirgt: Unbewohnte, absurde Betonwüsten, in die Milliarden investiert wurden: "Gewinne für wenige, Verluste für alle." Auch das Thema Verteilung wird angerissen: In der Ahafo-Mine in Ghana wird Gold unter den schwierigsten Bedingungen gewonnen und in die Schweiz geflogen. Wagenhöfer meint: drei Prozent Afrika, 97 Prozent Westen.

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Die Anschaulichkeit von "Let's make Money" geht vielleicht ein bisschen zu Lasten der Analyse. Und der Film überrascht nicht. Er bietet einem ohnehin schon kritischen Publikum das, was es erwarten darf: Tendenziell zynische Investoren, empörte Globalisierungskritiker, renditefixierte Manager, um Objektivität bemühte Wissenschaftler. Vor lauter rechtschaffener Wut kommt der Zuschauer kaum zum Nachdenken darüber, ob er selbst vielleicht auch etwas mit der Weltlage zu tun haben könnte oder ob nur die Kerle an der Börse den Karren in den Dreck gefahren haben.

Der Regisseur schaffe ein geschlossenes Argumentations-System, kritisiert "Die Zeit". Der Preis sei die Vereinfachung komplexer Zusammenhänge. Aber womöglich ist ein Dokumentarfilm nicht das richtige Medium, um die Finanzwelt in ihrer Komplexität zu erklären. Wer sich von den Bildern berühren lässt, kann sich aber anregen lassen, selbst weiter nachzuforschen.

Und jede Menge Material für eigene Recherchen bietet die folgende Sammlung.

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Dem Filmemacher und Alleskönner Alexander Kluge geht es nicht um eine steile These. Die "Früchte des Vertrauens" sind kein Film, eher eine atemberaubend umfangreiche Materialsammlung zu den Themen Geld, Finanzen und Krise, die insgesamt rund zehn Stunden dauert.

Sie besteht aus Interviews, Kurzfilmen, kleinen Szenen, Texteinblendungen und Musikstücken, die man sich in beliebiger Reihenfolge ansehen kann. Deutsche Filmemacher wie Tom Tykwer, Christoph Hochhäusler, Christian Petzold und Romuald Karmakar haben Kurzfilme beigesteuert, Wissenschaftler wie Joseph E. Stiglitz, aber auch Künstler wie Helge Schneider kommen zu Wort.

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Kluge gehe es um den Gegenpol der Krise - das Vertrauen, heißt es in der Beschreibung des Projekts: Was lässt sich für Geld nicht kaufen? Er beleuchtet das Thema Finanzkrise aus allen möglichen und überraschenden Blickwinkeln und erzählt Geschichten, die Räume zum Nachdenken öffnen. Die Beiträge bilden ein Netz aus den unterschiedlichsten Bezügen und es entsteht etwas Neues – eine Perspektive, die einem die Welt der Nachrichten nicht bieten kann.

Auch das Drama ist besser im Kino als in den Nachrichten aufgehoben, werden wir sehen.

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Konkret mit der Finanzkrise befasst sich Jeffrey C. Chandors Film "Margin Call" aus dem Jahr 2011. Der Film verdichtet die Geschichte, die den Zusammenbruch der Lehman-Bank erzählt, auf ein paar Stunden einer Nacht und ein paar Menschen. Es wird ein spannendes Drama daraus. In "Margin Call" geht es um Männer, die vor Bildschirmen hängen. Nachdenkliche Kerle in Anzuguniformen, die im Cabrio sitzen. Manager, die mit Demi Moore im Besprechungszimmer über die Zukunft der Wall Street verhandeln. Manager die Entscheidungen treffen, die das Leben von Millionen beeinflussen und Milliarden Dollar vernichten. Und um die Strukturen, die in der Bank herrschen - um Mensch und Maschine.

"Margin Call" ist ein Finanzthriller: Ein Mitarbeiter entdeckt, dass die Bilanz der Bank aufgepumpt ist mit wertlosen aber riskanten "kreativen Finanzprodukten". Für ihre löchrige Kapitaldecke ist sie zu hohe Risiken eingegangen und steht kurz vor der Pleite - eine Frage von Stunden. Der Zusammenbruch könnte die ganze Finanzwelt in den Abgrund reißen! Man muss das ganze Teufelszeug sofort loswerden. Also wird der Subprime-Kram dem nächsten Dummen aufgeschwätzt. Die Katastrophe ist damit natürlich nur vertagt, das System wird trotzdem implodieren, wie wir heute wissen.

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Die Protagonisten sind keine Testosteronjunkies wie Gordon Gecko aus "Wall Street". Es sind die gewöhnlichen, auf Erfolg getrimmten Unter- und Oberschergen einer Bank, die versuchen, angesichts der drohenden Katastrophe, so gut es eben geht zu funktionieren. Nur der Boss hat seine dämonischen Momente.

Der Filmkritiker Georg Seeßlen fasst die Botschaft des Films in der "taz" böse zusammen: "Die Maschine, von der sie ein Teil sind, ist derart groß und komplex geworden, dass niemand die zerstörerische Macht begreifen konnte, die von ihr ausging. Bis es zu spät war, sagt der Regisseur Chandor. Weniger freundlich könne man es auch umgekehrt sagen: "Die Menschen, die eine solche Maschine bedienen, sind so beschränkt, trivial und charakterlos, dass die Katastrophe unausweichlich wird."

Die Katastrophe eines vielleicht charakterlosen, aber nicht beschränkten Menschen, zeigt  Martin Scorsese im nächsten Film.  

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Exzesse sind das Thema der 80er Jahre, und davon gibt es in "The Wolf of Wall Street" einige zu bestaunen. Nur geht es weniger um die Exzesse des Finanzmarkts wie noch bei "Wall Street". Diesmal wird der bizarre Lebensstil Jordan Belforts gezeigt, der sich die Gier nach Reichtum der anderen zunutze macht, um seinen eigenen Durst nach Luxus und Bedeutung zu stillen. Wie Gekko ist Belfort ein charismatischer Verführer. Aber es fällt schwer, ihn eindeutig der dunklen Seite zuzuordnen, denn er ist vor allem Knecht seiner eigenen Leidenschaften.

Der Film basiert auf einer Autobiographie: In den späten 80er Jahren gründet das Verkäufergenie Belfort die Brokerfirma Stratton Oakmont und wird zum Star an der Wall Street. Seine Leute verkaufen per Kaltakquise am Telefon Schrottaktien, er betrügt bei Börsengängen und bläst Aktienkurse künstlich auf, um die Papiere mit sensationellem Gewinn zu verkaufen. Die Sache gerät in jeder Beziehung aus dem Ruder. Belfort lebt wie ein Rockstar und produziert nicht nur sagenhaften Reichtum, sondern auch eine Ausschweifung nach der anderen. Er übersteht Hubschrauberabstürze und die Havarie seiner Yacht und konsumiert Kokainberge und Massen an Sedativa. Irgendwann zieht ihn die US-Börsenaufsicht SEC aus dem Verkehr und bringt ihn ins Gefängnis.

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Der Regisseur Martin Scorsese interessiert sich kaum für die vulgäre Wall-Street-Ideologie und die Mechanismen des Finanzmarkts, die Oliver Stone mit "Wall Street" zumindest im Blick hatte. Gordon Gekkos Credo "Gier ist gut" soll dessen Eigeninteresse wenigstens dürftig verschleiern, weil er recht frei nach Adam Smith immerhin behaupten kann, der Allgemeinheit nützlich zu sein. Das hat Belfort nicht nötig, denn er weiß es besser: Gier ist gut – für mich!

Wer erfahren möchte, was man mit ergaunerten Millionen in seiner Freizeit alles anfangen kann, der sollte Leonardo Di Caprio als "Wolf of Wall Street" nicht verpassen. Und wir lernen, dass man nicht eben doch nicht alle Probleme mit Dollars lösen kann, denn einige werden dadurch erst geschaffen. Heute arbeitet der echte Jordan Belfort übrigens als Motivationstrainer und versucht, seine Geschichte zu Geld zu machen.

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... wie Hollywood die Börse sieht.

Fotos und Videos:
Allegro Film Produktions GesmbH
Bauderfilm
DCTP
dpa picture alliance
Myriad Pictures
Piffl Medien GmbH
Sony Pictures
Touchstone Pictures
Twentieth Century Fox
Universal Pictures International

Texte: Thomas Spinnler

Grafik und Bildredaktion: Hannes Möller

Impressum von boerse.ARD.de

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